#24 - Im hohen Norden Kolumbiens

Es geht so langsam in die Hitze des Nordens.

Bevor wir so richtig ins schwitzen kommen geht es zuerst nochmal in ein Reservat im Norden von Kolumbien. Die el Dorado Lodge in der Sierra Nevada ist ein Paradies für die Vogelbeobachtung. Als wir da waren fanden wir aber die Frösche wesentlich spektakulärer. Wobei die Unterkunft war erste Sahne und die Sonnenuntergänge unbeschreiblich war.

Aber dann war es soweit, Cartagena, 40°, und unser Appartement ist vollklimatisiert. Ansonsten keine Chance für uns. Wobei Cartagena echt super schön, wenn auch sehr touristisch ist. Hier treffen wir auch reisefreunde wieder und haben eine tolle Zeit.

Danach geht es für uns noch einige zeit am Strand vorbei, haben tolle Stellplätze und gehen noch mal auf einer tropischen Insel schnorcheln. So schön...

Aber wir wollten ja wieder in den Süden in Richtung Medellín.

Für uns war aber zuerst einmal in Caucasia Schluss. Die illegalen Goldschürfer haben die Hauptverbindung Nord - Süd blockiert. Insgesamt wird die Blockade 4 Wochen dauern. Aber wir machen uns auf einen 300km Umweg der die 5 fache Zeit kostet. Und dieser Umweg hat es in sich, hier fahren sich dann auch die Einheimischen fest.

Aber am ende kommen wir doch in Medellín an. Auch hier haben wir ein Appartement und lassen es uns gut gehen.

Auch unsere Free-Walking Tour durch die berühmte Comuna 13 war sehr spannend und informativ. Steven Alvarez erzählt uns seine Lebensgeschichte (er ist 27, hat aber schon soviel furchtbares erlebt), Vater und Bruder von der Mafia ermordet, mehrere nähere Verwandte entführt und nie wieder gekommen. Aber er hat sich durchgebissen, es gibt mittlerweile Deals mit den Kartellen und somit herrscht aktuell Frieden. Die Touristen haben die Comuna 13 übernommen und es gibt keine Toten mehr.

Im Umland haben wir noch Escobars Grundstück besichtigt und was langsamer gemacht.